Kartoffel-Dinkel Brot (Brötchen)

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Oooooh, dieses Brot wird durch Kartoffeln einfach super saftig! <3 Früher hat meine Mama auch ab und zu ein Brot mit Kartoffeln gemacht, ich kann mich nur leider nicht mehr erinnern, wie sie das gemacht hat. =P

Dieses habe ich immer mit dick Butter und Honig vernascht und es geliiiiebt! =D

Aber jetzt dachte ich mir, ich muss mich doch mal daran setzen und ein paar Brote Probe backen, damit ich eine Variante heraus bekomme, die es mir wieder genauso ins Gedächtnis zurück ruft und mir auch ein klassisches “Weißbrot” ersetzen kann! ;-)

Und ich muss sagen, es ist soooo lecker geworden, dass wir innerhalb eines Tages das erste schon vernichtet hatten! =D Wurde also direkt ein zweites gebacken! Ich wollte ja auch sehen, wie lange das so frisch hält…;-)

Und egal ob man Kartoffeln mag oder nicht mag ( z.B. mag ich sie pur nicht so ;-) Alex liebt sie hingegen =D), dieses Brot wirst du auf jeden Fall verschlingen! Trust me! =D

So, genug drum herum geschrieben, hier ist das Rezept für dich!

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Zutaten (Für eine große Kastenform)

500g Dinkelmehl

(ihr könnt auch halb Vollkorn nehmen, bei 100 Prozent Vollkorn, wird es etwas kompakter und braucht 30-50ml mehr Wasser)

30g gemahlene oder geschrotete gelbe Leinsamen (du kannst auch dunkle Leinsamen nehmen, das ist nur eine optische Sache) ;-))

7g Trockenhefe (1 Päckchen)

300-350ml warmes Wasser

2 TL Salz

2 gut gehäufte TL Honig oder einfach 3 =)

ca.400g Kartoffeln

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln weich kochen. Ich gebe sie nach dem Kochen einfach mit Schale in den Mixer. Wenn du sie mit dem Kartoffel-Stampfer per Hand zermatscht, würde ich die Schale ab machen. Kleiner Tipp, vermische die Kartoffeln schon mit dem Wasser, dann püriert es sich leichter und du bekommst die Masse leichter wieder aus dem Behältnis. ;-)

  2. Mehl, Salz und gemahlene Leinsamen mischen. Eine kleine Kuhle formen und Honig sowie Hefe hinein geben. Du kannst die Hefe auch extra mit dem Honig in einer Schüssel/Tasse anrühren und auflösen und dann zum Rest dazu geben.

  3. Falls du die Hefe noch nicht extra in einem Gefäß aktiviert hast, nun etwas von dem warmen Wasser zur Hefe auf dem Mehl geben und Hefe kurz aktivieren lassen. Ein paar Minuten stehen lassen. Dann Kartoffelmasse und restliches Wasser Stück für Stück dazugeben. Der Teig sollte gerade so gut zu vermengen sein und nicht zu viel Wasser abbekommen und zu Flüssig werden. Daher immer gut verrühren und nur wenn sich das Mehl nicht weiter untermengen lässt, weiter Wasser hinzugeben. (Am besten geht der Teig auf, wenn die Kartoffeln noch warm sind und nicht aus dem Kühlschrank kommen, sonst kühlt der Teig insgesamt schnell runter, wenn die Kartoffeln schon kalt sind, mit kochendem Wasser pürieren, dann ist die Temperatur genau richtig.)

    Alles vorsichtig mit der Hand (Kochlöffel etc.) vermengen.

  4. Teig mit einem Tuch abdecken. Eine Stunde (oder 1,5, je nachdem wie warm es ist) an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

  5. Ofen richtig gut auf 230 Grad Heißluft vorheizen und eine Schale mit Wasser hinein stellen. Teig in eine Brotform füllen (mit Backpapier vorher auskleiden) und 15 Minuten bei 230 Grad backen. Danach auf 175 Grad runter drehen und weitere 20 Minuten backen. Hier decke ich das Brot meist mit Albfolie ab, damit es nicht zu dunkel obendrauf wird. Brot aus der Form nehmen und noch einmal 10 Minuten ohne Form backen.

  6. Komplett und am besten auf einem Rost, auskühlen lassen. So kann die Hitze unten entweichen und es wird nicht matschig/nass am Boden.

TIPP: Das Brot sollte sich leicht hol anhören, wenn du auf den Boden und die Seiten klopfst. Viel länger sollte es nicht drin bleiben, sonst wird es dir etwas zu trocken und ich finde dieses Brot muss noch schön saftig sein. =)

BRÖTCHEN VARIANTE:

Du kannst auch Brötchen aus dem Teig machen.

  1. Dazu nach dem gehen lassen etwas Mehl auf die Arbeitsplatte streuen und Teig aus der Schüssel darauf geben und mit etwas Mehl bestäuben.

  2. Gleich große Stücke abteilen und mit mehligen Händen Brötchen formen. Ich versuche immer die Oberfläche zu den Seiten hin nach unten einzuschlagen, bis es schön rund wird. Aber egal welche Form es wird, sie werden auf jeden Fall handgemacht. ;-)

  3. Ebenso bei 230 Grad 15 Minuten im gut vorgeheiztem Ofen backen und danach noch ca. 5 Minuten bei 175 Grad. Je nach Größe, kann das natürlich etwas kürzer oder länger sein. Sie sollten schön gleichmäßig gebräunt sein und sich von oben und unten hol anhören.

    Wichtig ist, dass du du die Brötchen noch 10-20 Minuten (auch nach Größe abhängig) auf einem Gitter auskühlen lässt, bis sie nur noch lauwarm sind. Heiß angeschnitten, kann es sein, dass sie noch sehr weich/matschig innen sind.

Wenn der Teig schlecht aufgeht:

  • War dein Wasser eventuell zu heiss oder zu kalt - kein kochendes Wasser nehmen, das zerstört die Triebkraft der Hefe

  • Ist die Schüssel vielleicht etwas zu groß, manchmal hilft es den Teig in einer nicht zu großen Schüssel gehen zu lassen, der Teig mag gerne Begrenzung beim gehen. Am besten eine Plastik-/Tupperschüssel etc. nehmen keine Aluminiumschüssel (diese ist nämlich eh schon kühler)

  • Ist es womöglich zu kalt im Raum. Im Winter stelle ich den Teig dann gerne in den Ofen und schalte ihn nur auf Minimum an (ca.30-40 Grad), stelle den Teig unter die Bettdecke mit einer Wärmflasche ;-) oder stelle den Teig an/auf die Heizung. Auch in der Nähe vom Herd stehen lassen, wenn man etwas anderes derweil kocht hilft hier, da der Teig dann durch die “Kochwärme” profitiert

  • Hast du den Teig mit der Maschine bearbeitet und ihn so “überrührt”, dieser Brotteig sollte mit der Hand verrührt werden.

  • Ist die Hefe vielleicht schon abgelaufen und zu alt.

Ich freue mich auf dein Feedback!! =D

Viel Freude beim genießen!!

Happy backen, Madeleine

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