Me-Time als Energiequelle

 Wie integriere ich mehr Zeit für mich selbst?

me-Time Bild

Wenn ich mir bewusst Zeit nur für mich nehme, bin ich den Rest des Tages ausgeglichener und viel fähiger, meine Kraft und Energie in andere Beziehungen und Projekte zu investieren. Diese Auszeit ist meine Energiequelle. Durch sie kann ich auftanken und Kraft sammeln. Hier kann is ausloten, wo ich gerade stehe, was ich brauche und ob ich etwas verändern sollte. Allein sein bedeutet für mich nicht, einsam zu sein. Einsam ist ein ungewollter Zustand. Alleine zu sein, wähle ich mir hingegen bewusst aus. 

Welche positiven Auswirkungen hat diese achtsame Zeit auf mich und auch auf andere? Wie baue ich mir am besten mehr Zeit für mich in meinen Tag ein und was mache ich in dieser Zeit?

Hier meine persönlichen Tipps und Erfahrungen für euch:


Selbstliebe - lernen sich selbst genug zu sein

Wir machen unser Glück und unsere Zufriedenheit oft von anderen Menschen abhängig. Wir wollen es allen recht machen und hoffen oder denken, dass es uns dadurch selbst auch besser geht. Das ist auch bestimmt oftmals der Fall. Jedoch nur in einem gewissen Rahmen. Um meine Ziele zu erreichen, und zufrieden mit mir zu sein, muss ich lernen auf mich zu achten. Mir selbst mehr Zeit einräumen und mir selbst genug sein. Wenn ich die Zeit nicht mit mir selbst verbringen möchte, sollte ich überlegen was der Grund ist. Und wenn ich mit mir alleine nicht happy bin, wie kann ich dann andere happy machen? Daher ist es ganz wichtig, Zeit für mich einzuräumen. In dieser Zeit bestimmt ich selbst, was ich mache, wo ich es mache, mit wem ich es mache und wieviel Zeit ich mir hierfür nehme. Das stärkt die Verbindung zu mir selbst. Me-Time lässt mich in mich horchen, mich selbst kennen lernen und feststellen, was ich möchte und wo meine Reserven fast leer sind.

 

1.Zeit einräumen 

Zuerst muss ich mir die Zeit für mich einräumen. Mein Kalender hat alle Möglichen Termine: Meetings, Arztbesuche, Lernzeit, Telefonate, Interviews, Familienfeste etc.. Genauso kann ich hier einen Termin für mich selbst eintragen. “ME-TIME” oder “MEETING MIT MIR” oder “MEINE STUNDE”. Wie auch immer ich es nennen möchte. Ich mach mir selbst einen Termin mit mir. Und der kann nicht beliebig verschoben werden. Das Meeting mit XY, sage ich ja auch nicht einfach so ab.;-) Wer schon geübt ist in dieser Sache, braucht diese Termine vielleicht nicht mehr fest einzutragen. Dann ist die Zeit für mich schon fester Bestandteil im Alltag geworden. Das ist super. Aber zu Anfang hilft diese Variante, die Zeit für sich selbst zu finden.

 

2. Zeit richtig gestalten 

Was ich in dieser Zeit mache ist völlig egal. Es sollte aber etwas sein, was mir gut tut, was nichts mit dem Job zu tun hat und auch nicht von Anderen gelenkt wird. 

Beispiele hierfür können sein:

-Sport treiben

-Buch oder Zeitschrift lesen

-Musik hören/Hörbuch etc. hören

-Spazieren gehen

-Mir selbst ein leckeres Essen zubereiten und stressfrei genießen

-Durch die Stadt schlendern

-Mich mit Jemanden treffen, der mir gut tut, mir Kraft gibt

- Mit dem Rad durch die Natur fahren..

-Auf eine Wiese legen und in den Himmel schauen und die Gedanken schweifen lassen

Gedanken schweifen zu lassen ist übrigens gar nicht so einfach. Dabei langweilen sich viele schnell mal. Aber nur durch so eine Langweile, kann auch wieder Neues entstehen. 

Als „Gedankenwandern“ bezeichnen das Psychologen. Gedanken, die uns gerade noch beschäftigt haben, treten in den Hintergrund, ziehn sich zurück und verlieren an Wichtigkeit. Dadurch entsteht neuer Raum für Kreativität. Damit das passieren kann, müssen wir uns aber erstmal wieder langweilen! =) In unserer schnelllebigen Zeit, das Handy immer eingeschaltet in der Hand  und der nächste Termin sitzt schon im Nacken, muss man dies erst einmal wieder lernen.

3. Sich selbst die oberste Priorität geben

Während der Zeit für mich, bleibt das Handy einfach mal aus oder ist im Flugmodus. Der Laptop bleibt auch zu und oberste Priorität habe ich! Wenn ich es hier schaffe, die Priorität richtig zu setzen und mich Stress und Druck entziehen zu können, kann ich auch anderen Themen und Herausforderungen entspannter gegenüber treten. Die anfängliche Hilflosigkeit weicht der Selbstbestimmung. Was möchte ich, was fehlt mir, wo sollte und kann ich etwas ändern? In der Hetze des Alltags, gehen diese Fragen oft unter und wir geben ihnen keinen Raum.

Nach dieser Auszeit lasse ich mich von anderen nicht so leicht aus der Ruhe bringen und habe wieder neue Kraft gesammelt um auch für andere besser da zu sein, Projekte intensiver anzugehen und den Tag besser zu organisieren. 

EXTRA TIPP: Wenn es euch noch sehr schwer fällt herauszufinden, was euch in dieser Zeit wirklich gut tut, dann schreibt einfach mal eine Liste mit all den Sachen die ihr gerne macht. Diese Liste könnt ihr dann jederzeit hervorholen und zur Hilfe nehmen! 

Vielleicht konnte ich euch ja auch ein paar neue Anreize geben! Wenn ihr eure persönlichen Tipps teilen wollt und uns verraten möchtet, wir ihr eure Me-Time am liebsten gestaltet, hinterlasst einfach hier oder in den Kommentaren, unter dem Instagram-Post, eure Ideen. Es gibt bestimmt viele, die sich darüber freuen! Wir auf jeden Fall! =)